'Ich finde, das Leben ist zu kurz und geht viel zu schnell vorbei; und wenn man Maler ist, dann muss man eben malen.'

- Vincent van Gogh

KÜNSTLERSTATEMENT

Portraitmaler, Auftragsmaler, Künstler Dominik Schmidt, Münster

Portraitmalerei und Auftragsmalerei aus Leidenschaft

DIE PORTRAITMALEREI – EINE REFLEKTION DES ICHS

Sowohl meine Auftragsmalerei wie auch meine freien Arbeiten fokussieren sich fast ausschließlich auf Menschen. Portraits zu zeichnen, Gesichter zu malen, Personen darzustellen, ihre Dynamik, ihre Lebendigkeit, ihre Präsenz und ihre Intimität einzufangen, das ist, was mich als Künstler und Portraitmaler bewegt und in Anspruch nimmt.

Mein Stil als Portraitmaler ist relativ modern, ich kombiniere den Hyperrealismus, dessen Ziel eine mitunter deutliche Übersteigerung des Ausdrucks ist, mit klassischem Fotorealismus, der gegen Ende der Sechziger in den USA und Europa entstand. Während des Arbeitsprozesses als Portraitmaler verlasse ich mich primär auf meine Intuition, da eine strikte, rigorose Strukturierung und Umsetzung häufig zu einem gezeichneten Portrait führt, das steril, kalt und leblos erscheint - die vielen Details und Akzente, welche ein wichtiger Bestandteil der Portraitmalerei sind und maßgeblich den Ausdruck des gezeichneten Portraits bestimmten, ergeben sich vollkommen intuitiv aus dem Malprozess, ohne dass sie im Vorfeld festgelegt werden würden.

Das Gesamtergebnis meines Zeichenstils ist ein plastisches, realistisches Portrait, welches die innere Lebendigkeit des portraitierten Menschen einzufangen weiß, den Betrachter in den Bann zieht und ihn berührt.

BIOGRAFIE

DER ANFANG MEINER PORTRAITMALEREI – IM ZEICHEN VON VINCENT VAN GOGH

Mein erstes Portrait zeichnete ich im Alter von dreizehn Jahren, nachdem ich ein Selbstbildnis von Vincent van Gogh gesehen habe. Die Intensität des Ausdrucks, die subtilen Farbkontraste, der flimmernde Hintergrund, das alles faszinierte mich und weckte eine Leidenschaft, die fortan mein Leben bestimmen sollte. Zu Beginn war ich bemüht, mit meinen Portraitmalereien Künstler wie Vincent van Gogh, Pierre-Auguste Renoir oder Albrecht Dürer zu kopieren, doch schon bald merkte ich, dass ein Bild nur ehrlich und authentisch ist, wenn man seiner Individualität gestattet, künstlerisch kreativ sein zu dürfen - Künstler sollten einander inspirieren, man darf voneinander lernen, nicht aber sollte man als Künstler versuchen, andere Werke, Stile oder Techniken zu kopieren; tut man das, bleibt am Ende nur eine Imitationen, perfekt arrangiert und in Szene gesetzt, aber ohne das, was Kunst ausmacht: die Leidenschaft.

Portraitmaler, Auftragsmaler, Künstler Dominik Schmidt, Münster

Der Moment: Intuitive Portraitmalerei

DIE ENTWICKLUNG ZUR AUTHENTISCHEN KREATIVITÄT

Nach dem Besuch einer Hochbegabtenschule begann ich voller Motivation mit meinem "formellen" Kunststudium - zu Beginn taten sich neue Welten für mich auf, die mich sowohl in geistiger wie auch in emotionaler Hinsicht begeisterten, doch bald schon begann sich meine anfängliche Euphorie zu legen und ich konnte nicht anders, als den "trockenen" Lehrstoff in Frage zu stellte, da er wenig Spielraum bot für authentische Kreativität.

Leidenschaft, Hingabe, das Verlangen und das Bedürfnis zu malen und zu zeichnen, Menschen einzufangen, sie im gezeichneten Portrait festzuhalten - das akademische Wissen ist für einen Künstler ebenso ein Hindernis wie die Fokussierung auf technische Aspekte, die sich im Grunde durch das reine Tun leicht erlernen lassen. Das alles hemmt einen Künstler, zwingt ihn in ein Korsett und raubt ihm die Möglichkeiten, sich frei entwickeln zu können - die Kunst ist ein Teil der inneren Persönlichkeit, die mittels spontaner Intuition zum Leben erweckt werden muss. Nur die eigene Disziplin, der eigene Ehrgeiz, das eigene Verlangen kann zusammen mit Verzicht, einem Fünkchen Talent und viel, viel harter Arbeit das innere Bedürfnis eines Künstlers befriedigen.

Kunst ist, sofern sie aus dem Inneren stammt, Wahrheit und Ehrlichkeit, in ihr finden sich keine Kompromisse, sie kennt keine Beschränkungen und keine Alternativen.

EINE MOMENTAUFNAHME

Als Portraitmaler bevorzuge ich bei Auftragsarbeiten aktuell das Zeichnen, da es mir ermöglicht, intuitiver und spontaner agieren zu können, während das Malen mit Ölfarben, Acrylfarben oder Aquarellfarben immer einen organisatorischen Ablauf beinhaltet. Daher bin ich als Auftragsmaler für realistische Portraits in der Regel auf Kohle, Pastelle, Graphit- und Künstlerstifte fixiert, um das bestmögliche Ergebnis bei meinen Portraitzeichnungen zu erzielen - Schicht für Schicht trage ich die Pigmente auf die Leinwand oder das Papier auf, erzeuge Strukturen und Texturen, die miteinander agieren, eine harmonische Symbiose eingehen oder sich gegenseitig kontrastieren, um am Ende eine lebhafte Form zu erreichen, die das Auge polarisiert; eine autodidaktisch erlernte Methode der Portraitmalerei, die sich im Laufe meiner nunmehr fünfundzwanzigjährigen Erfahrung geformt hat und welche auf diese Weise mit Ölfarben, Acrylfarben oder Aquarellfarben nicht umsetzbar ist. Ein Portrait, gezeichnet und geformt durch das Zusammenfügen von Strukturen und Texturen, regt mehr an als nur den visuellen Sinn, es besitzt fast etwas dramatisches, etwas, was vor dem Auge lebendig wird und mit einem kommuniziert.

SCHLUSSGEDANKEN

Portraitmaler, Auftragsmaler, Künstler Dominik Schmidt, Münster

Portraitmaler Dominik Schmidt - Auftragsmalerei, die berühert

EIN MOMENT, EIN FOTO, GEZEICHNET ODER GEMALT – EIN GANZES LEBEN, INTENSIV UND AUSDRUCKSSTARK

Als Vorlage für meine gezeichneten Portraits nutze ich mittlerweile sowohl bei der Auftragsmalerei wie auch bei meinen freien Arbeiten zumeist ein Foto; das gezeichnete Portrait spiegelt die grundlegenden anatomischen Strukturen des portraitierten Menschen wider, weswegen augenscheinlich das Gesicht von mir gezeichnet wird, welches auch auf dem Foto zu sehen ist, dennoch, bereits auf den ersten Blick besitzt die Zeichnung eine Intensität, die mit dem zugrunde liegenden Foto, welches ich für meine Auftragsmalerei verwendet habe, nicht vergleichbar ist - der Betrachter wird von dem Portrait in den Bann gezogen, und nicht selten hat man den Eindruck, kein Bild zu betrachten, kein zweidimensionales Gemälde, sondern vielmehr glaubt man, eine dreidimensionalen, lebendigen Abbildung zu sehen, deren Präsenz einen förmlich ergreift. Im Vergleich zu einem gezeichneten Portrait erscheint jedes Foto wie eine Kopie der Wirklichkeit, ausdruckslos und ohne Inhalt.

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